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Rechtsabteilungen drosseln Neueinstellungen 2026

Rechtsabteilungen drosseln Neueinstellungen 2026

In den JUVE‑Inhouse ‑ Umfrageergebnissen wurden 2025 nur noch 52 % der Rechtsabteilungen mit neuen Juristen verstärkt – der niedrigste Wert seit Beginn der Befragung, und fast jede fünfte Abteilung baute sogar Stellen ab. Für 2026 planen nur 29 % der befragten Unternehmensjuristen, neue Volljuristinnen und -juristen einzustellen; bei Fachkräften rechnet lediglich jede zehnte Abteilung mit Wachstum, weshalb General Counsel steigende regulatorische Anforderungen ohne Personalausbau bewältigen müssen. Statt auf Neueinstellungen setzen viele Teams auf Effizienz: Sie qualifizieren Assistenzen weiter, schulen Volljuristen in nichtjuristischen Kompetenzen und holen IT Spezialisten ins Team, um Legal Tech Lösungen stärker zu nutzen. Die durchschnittliche Größe und Struktur von Rechtsabteilungen variiert stark – Großunternehmen beschäftigen im Schnitt 31 Volljuristen, bei Mittelständlern sind es häufig nur fünf oder weniger; fast alle Chefjuristen berichten direkt an CEO oder CFO, was ihre strategische Rolle trotz knapper Ressourcen unterstreicht. Insgesamt zeigt sich ein Muster der Zurückhaltung: Sowohl Rechtsabteilungen als auch Kanzleien reduzieren Neueinstellungen, während einzelne Sozietäten wie Hengeler Mueller ihre Zahlen stabil halten, dominieren Effizienzprogramme, Fortbildung und der Ausbau von Legal Tech die Agenda.

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