» 133 ERFAHRUNGSBERICHTE
Hier finden Sie Erfahrungsberichte von Rechtsreferendaren über ihre Ausbildungsstationen. Lesen Sie, wie andere Referendare ihre Zeit bei Kanzleien und Unternehmen erlebt haben, und finden Sie die passende Station für Ihr Referendariat.
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Rödl & Partner – Kanzlei | Nürnberg
Rödl & Partner ist eine deutsche Kanzlei mit internationaler Reichweite, die sich auf mittelständische Unternehmen und Familienunternehmen spezialisiert hat. Kein Magic-Circle-Haus, keine bulge-bracket-Kanzlei – aber eine mit einer Substanz, die man unterschätzen würde, wenn man nur auf Rankings schaut. Ich verbrachte meine Anwaltsstation im Bereich internationales Gesellschaftsrecht und war hauptsächlich mit der Beratung mittelständischer Unternehmen befasst, die Auslandsgesellschaften gründen oder umstrukturieren wollten. Das Rechtsgebiet war für mich neu, und die Lernkurve war entsprechend steil. Was mir gefiel: Rödl & Partner nimmt die Ausbildung von Referendaren ernst. Es gibt ein festgelegtes Programm, eine Einführungswoche mit Vorstellungen der verschiedenen Praxisgruppen und regelmäßige ...
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Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung – Behörde | Bonn
Der Erfahrungsbericht zur Verwaltungsstation beim BMZ beschreibt eine ministerielle Station mit internationalem und entwicklungspolitischem Bezug. Positiv erscheinen die Einblicke in Bundesverwaltung, politische Abstimmungsprozesse und rechtliche Arbeit in einem Ressort, das nationale Verwaltung mit globalen Themen verbindet.
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Bayerisches Staatsministerium der Justiz – Behörde | München
Justizverwaltung. Das klingt nach Aktenordnern, langen Wartezimmern und viel Bürokratie. Ich war selbst nicht sicher, was mich erwartete, als ich zur Verwaltungsstation ins Bayerische Staatsministerium der Justiz fuhr. Was ich vorfand, überraschte mich angenehm. Ich wurde dem Referat für Gesetzgebungsverfahren zugewiesen. Das bedeutete: Ich arbeitete an der Schnittstelle zwischen Rechtspolitik und konkreter Normsetzung. In meiner Zeit dort wurde ein Referentenentwurf zu einem prozessrechtlichen Thema erarbeitet, an dem ich direkt mitwirken durfte. Was das in der Praxis heißt: Rechtliche Recherche zu verwandten Regelungen in anderen Bundesländern, Vergleich mit europäischen Vorgaben, Formulierungsvorschläge für einzelne Paragraphen und Begründungstexte. Das ist anspruchsvoll. Gesetzestexte zu ...
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Clifford Chance LLP – Kanzlei | Frankfurt am Main
Julian Hauser beschreibt seine Anwaltsstation im Frankfurter Bankaufsichtsrecht- und Financial-Regulation-Team von Clifford Chance als sehr bereichernd. Besonders positiv wirken die Teamarbeit auf Augenhöhe, der internationale Bezug der Mandate und die Einblicke in streitige Verfahren. Der Bericht hebt außerdem das umfangreiche Referendarprogramm mit Fachvorträgen, Workshops, Examensangeboten und Austauschformaten hervor. So entsteht der Eindruck einer fachlich anspruchsvollen, zugleich gut betreuten Großkanzleistation.
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MAHLE GmbH – Unternehmen | Stuttgart
Die Wahlstation nimmt innerhalb der Stagen des Referendariats einen ganz besonderen Platz ein, ist sie doch die erste und einzige Station, in der man vom ewigen Examens-Vorbereitungs-Druck befreit ist. Kein „Könnte ich bitte nur 3 Minuten am Tag arbeiten?“ oder „Könnte ich zur Examensvorbereitung 10 Monate frei bekommen?“ mehr. Endlich. Die Wahlstation bietet erstmals die Möglichkeit, seine Fähig- und Fertigkeiten in einem Unternehmen, einer Kanzlei oder an anderer Stelle einzubringen, ohne dies zu einer Alibi-Veranstaltung verkommen zu lassen. Der Beruf des Unternehmensjuristen bleibt während des Studiums und Referendariats meist im Verborgenen. Zu Unrecht, wie ich finde, ist der juristische Arbeitsmarkt ...
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Deutsch-Indische Handelskammer – Verband | Chennai, Indien
Der Referendarrat-Bericht zur Wahlstation bei der Deutsch-Indischen Handelskammer in Chennai beschreibt eine internationale Station im wirtschaftsnahen Kammerumfeld. Besonders positiv erscheinen die Einblicke in Außenwirtschaft, Unternehmensberatung und interkulturelle Zusammenarbeit sowie die Möglichkeit, juristische Ausbildung mit Indien-Erfahrung zu verbinden.
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Deutsch-Irische Handelskammer – Verband | Dublin, Irland
Lisa Katharina Baisl beschreibt ihre Wahlstation bei der Deutsch-Irischen Handelskammer in Dublin als lehrreiche Auslandserfahrung mit Mandatsnähe. Besonders positiv wirken die Arbeit auf Deutsch und Englisch, die Einbindung in das Tagesgeschäft, Recherchen zu unternehmens- und steuerrechtlichen Fragen, Brexit-Bezüge und die lockere Atmosphäre im internationalen Kammerteam.
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DMR Legal – Kanzlei | München
Levin Eisenmann schildert seine Wahlstation bei DMR Legal, einer Wirtschaftsboutique mit Schwerpunkten in Gesellschaftsrecht, Litigation, Restrukturierung und Finanzierung. Der Bericht hebt abwechslungsreiche Aufgaben, Mitarbeit an Klageschriften und Klageerwiderungen, Memoranden, Recherchen sowie Mandantengespräche und digitale Gerichtstermine hervor. Besonders positiv erscheint, dass die Arbeit sichtbar verwertet wurde und der Referendar schnell Teil des Teams war.
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Hengeler Mueller – Kanzlei | Frankfurt am Main
Wenn Juristen unter sich über deutsche Wirtschaftskanzleien reden, fällt der Name Hengeler Mueller immer mit einem gewissen Respekt. Die Kanzlei ist kleiner als die internationalen Magic-Circle-Häuser, aber von einer Qualität, die ihresgleichen sucht. Meine Anwaltsstation dort hat diesen Ruf bestätigt – und sogar übertroffen. Ich war im Bereich M&A tätig. Hengeler Mueller ist für diese Art von Transaktionen eine der ersten Adressen in Deutschland. Die Mandate, die ich begleitete, umfassten sowohl einen deutschen Unternehmenskauf als auch Teile einer grenzüberschreitenden Akquisition. Was von Anfang an auffiel: die Qualität der schriftlichen Arbeit. Kein Satz in einem Vertragsentwurf, der nicht geprüft würde. Kein ...
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Deutsche Bahn AG, Rechtsabteilung – Unternehmen | Berlin
Die Deutsche Bahn hat einen gemischten Ruf – das weiß ich, und das wissen alle. Aber die Rechtsabteilung ist davon weitgehend entkoppelt, und das Interessante ist: Rechtlich gesehen ist die Bahn ein faszinierendes Unternehmen. Ich war in der Abteilung für Infrastruktur- und Regulierungsrecht tätig. Das Eisenbahnrecht ist ein eigenständiges, höchst spezialisiertes Rechtsgebiet: Streckenzugang, Netzentgelte, Regulierungsrecht der Bundesnetzagentur im Eisenbahnbereich, europäische Eisenbahnrichtlinien. Die meisten Juristen haben davon keine Ahnung – ich auch nicht, bevor ich dort anfing. Was mir besonders gut gefiel: Die Bandbreite der Rechtsgebiete. Ich hatte in einer einzigen Woche Berührungspunkte mit Verwaltungsrecht, Europarecht, Vertragsrecht und Konzernrecht. Das ist ...
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Kanzlei in Zürich – Kanzlei | Zürich, Schweiz
Der Referendarrat-Bericht zur Anwaltsstation in Zürich beschreibt eine Auslandstation in der Schweiz mit Einblicken in anwaltliche Arbeit in einem deutschsprachigen, aber anderen Rechtssystem. Besonders positiv erscheinen die internationale Perspektive, die praktische Kanzleiarbeit und die Möglichkeit, berufliche Erfahrung mit einem Blick über das deutsche Recht hinaus zu verbinden.
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Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen – Behörde | Düsseldorf
Der Düsseldorfer Stationsbericht zur Verwaltungsstation beim Landeskriminalamt NRW beschreibt eine ungewöhnlich praxisnahe Station im Sicherheits- und Polizeiumfeld. Besonders positiv wirken die Einblicke in behördliche Ermittlungsstrukturen, verwaltungsrechtliche Arbeit und die praktische Bedeutung juristischer Entscheidungen in einer Landesoberbehörde.
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