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Juristenausbildung

Bucerius-Studie: KI und Nachwuchsmangel sorgen für Leistungslücke im Rechtsmarkt

Bucerius-Studie: KI und Nachwuchsmangel sorgen für Leistungslücke im Rechtsmarkt

Eine Studie der Bucerius Law School zeigt, dass künstliche Intelligenz (KI) die Transformation von Kanzleien und Rechtsabteilungen in beispiellosem Tempo beschleunigt, während steigende Rechtskomplexität, fehlender Nachwuchs und eine bevorstehende Pensionierungswelle zu einer wachsenden Leistungslücke führen. Laut Studie haben in den vergangenen zehn Jahren die rechtlichen Anforderungen um über 20 % zugenommen, die Zahl der Zulassungen stagniert dagegen; Wirtschaftskanzleien überdenken deshalb Geschäfts- und Preismodelle und passen ihre Organisation an. Neue Rollenprofile mit Schnittstellenkompetenzen – sogenannte Legal Connectors – sollen juristische und technische Kompetenzen verbinden, erfordern aber gezieltes Change-Management und bieten bislang kaum etablierte Karrierepfade. Als größte Hürden für eine effiziente KI‑Adaption identifiziert die Studie regulatorische Vorgaben, fehlendes Know‑how, den Erfolg traditioneller Modelle und die Angst vor Veränderung. Gleichzeitig wandeln sich Rechtsabteilungen von reaktiven Schutzschildern zu strategischen Aktivposten, die dank digitaler Tools Risiken frühzeitig erkennen und Unternehmen aktiv steuern.

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