Fachkräftemangel betrifft auch Juristen

Die Überalterung der Justiz ist in aller Munde. In Deutschland werden bis zum Jahr 2030 ca. 40% der Juristen in den Ruhestand gehen. Doch diese freien Stellen werden nicht unbedingt durch den Nachwuchs wieder besetzt werden. Das Problem: Es gibt immer weniger Volljuristen, und die es gibt, möchten keine 60 Stunden in der Woche arbeiten. Work-Life-Balance ist ein Thema geworden, auf das die allermeisten Arbeitnehmer besonders viel Wert legen. Arbeitgeber möchten dieses Problem mit Geld lösen, d.h. die Gehälter steigen. Doch wirkt sich diese Herangehensweise kaum auf die Bewerberzahlen aus. Dem Nachwuchs ist das Geld zwar nicht egal, doch andere Dinge sind wichtiger geworden …