Alicia Pointner hat mit RECHT.WEIBLICH eine Kanzlei gegründet, die sich gezielt an Frauen richtet und vor allem im Familien- und Arbeitsrecht berät. Im Interview erklärt sie, dass die Ausrichtung nicht gegen Männer gerichtet sei, sondern Mandantinnen einen geschützten, verständnisvollen Beratungsraum bieten soll. Der Beitrag zeigt zugleich, wie klar positioniertes Kanzleimarketing Aufmerksamkeit erzeugen kann und welche Reaktionen eine solche Spezialisierung auslöst. Für junge Juristinnen und Juristen ist daran interessant, wie sich fachliche Beratung, persönliche Überzeugung und unternehmerisches Profil zu einem eigenständigen Karriereweg verbinden lassen. Die Kanzleigründung macht deutlich, dass Spezialisierung nicht nur über Rechtsgebiete, sondern auch über Zielgruppen und Beratungskultur funktionieren kann. [Weiterlesen auf LTO.de]
Rena Schwabl hat beide Staatsexamen absolviert und arbeitet heute als selbstständige Sportreporterin. Im Interview beschreibt sie, wie sie nach einem harten Jurastudium und Referendariat bewusst einen Berufsweg außerhalb klassischer Kanzlei- oder Unternehmensstrukturen gewählt hat. Dabei zeigt sie, dass juristische Ausbildung auch jenseits des Rechtsmarkts nützlich sein kann, etwa durch strukturiertes Denken, Genauigkeit und Belastbarkeit. Zugleich spricht sie offen über Vorbehalte gegenüber Frauen im Fußballjournalismus und über die Bedeutung, die eigene Reichweite für Missstände zu nutzen. Der Beitrag macht Mut, juristische Qualifikation breiter zu denken und individuelle Karrierewege ernst zu nehmen. [Weiterlesen auf LTO.de]
Josephine Ballon beschreibt ihren Berufsalltag bei HateAid als Verbindung aus klassischer juristischer Arbeit, strategischer Interessenvertretung und Krisenkommunikation. Im Mittelpunkt steht für sie, Betroffenen digitaler Gewalt zu helfen und ihre Rechte gegenüber Plattformen und Tätern wirksam durchzusetzen. Der Beitrag zeigt, dass für solche Rollen neben juristischer Präzision auch Belastbarkeit, kommunikative Stärke und ein Verständnis für digitale Öffentlichkeiten wichtig sind. Zugleich macht Ballon deutlich, dass gesellschaftliche Wirkung und persönlicher Antrieb in diesem Berufsfeld eng zusammenhängen. Das Interview vermittelt damit ein realistisches Bild davon, wie vielfältig juristische Karrierewege außerhalb klassischer Kanzleistrukturen sein können. [Weiterlesen auf LTO.de]
Die zusätzliche Qualifikation zum Steuerberater kann für Juristen ein attraktiver Karriereweg sein. Steuerberater arbeiten oft langfristig und sehr nah an Unternehmen oder Privatmandaten, wodurch sich eine andere Beratungsrolle als in vielen klassischen anwaltlichen Projekten ergibt. Zugleich ist der Weg anspruchsvoll: Neben praktischer Tätigkeit im Steuerrecht verlangt das Examen intensive Vorbereitung, hohe Kosten und das Bestehen einer Prüfung mit hoher Durchfallquote. Wer wirtschaftliche Zusammenhänge spannend findet und sich auch mit Bilanzierung und Zahlen auseinandersetzen will, kann sich damit jedoch ein vielseitiges Tätigkeitsfeld erschließen. Besonders in spezialisierten Kanzleien stärkt die Doppelqualifikation die Beratung aus einer Hand und verbessert häufig auch die beruflichen Perspektiven. [Weiterlesen auf LTO.de]
Eine aktuelle azur-Bewerberumfrage zeigt, dass Nachwuchsjuristinnen und Nachwuchsjuristen ihren künftigen Arbeitgeber sehr unterschiedlich bewerten, je nachdem, ob sie in Kanzleien, Unternehmen oder den öffentlichen Dienst wollen. Wer den Einstieg in einer Kanzlei plant, achtet vor allem auf Betriebsklima, Gehalt und den Ruf der Sozietät, weil hohe Arbeitsbelastung und anspruchsvolle Anfangsjahre als realistisch gelten. Für den Berufseinstieg in Unternehmen stehen dagegen stärker Vereinbarkeit, planbarere Arbeitsbedingungen sowie Aufstiegs- und Fortbildungsangebote im Vordergrund. Im öffentlichen Dienst dominiert der Wunsch nach verlässlichen Arbeitszeiten und langfristiger Sicherheit besonders deutlich. Der Beitrag macht damit sichtbar, dass Bewerbungen und Arbeitgeberansprache im juristischen Nachwuchsmarkt immer genauer zu den jeweiligen Karrierevorstellungen passen müssen. [Weiterlesen auf azur.de]
Ein LTO-Beitrag führt aus, dass Geschäftsessen für Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger mehr sind als ein formeller Termin: Sie prägen den persönlichen Eindruck im beruflichen Umfeld. Wer einlädt, trägt Verantwortung für Rahmen, Restaurantwahl und einen reibungslosen Ablauf, während Gäste mit Zurückhaltung und Aufmerksamkeit punkten sollten. Praktische Regeln betreffen unter anderem Sitzordnung, Serviette, Besteck, die unauffällige Auswahl gut essbarer Speisen und einen bewussten Umgang mit Alkohol und Smartphone. Auch bei Gesprächsthemen und der Rechnung empfiehlt der Beitrag Klarheit und Diskretion, damit das Treffen professionell und entspannt bleibt. Insgesamt versteht der Artikel gute Umgangsformen als Karrierefaktor, weil sie Verlässlichkeit ausstrahlen und geschäftliche Gespräche ohne unnötige Reibung ermöglichen.







