Stationsradar

Stationsangebote und Nebenjobs für Referendare!

 


  / Rechtsanwaltschaft
BRAK-Statistik 2026: Frauenanteil steigt trotz rückläufiger Einzelzulassungen

Die neue Mitglieder- und Fachanwaltsstatistik der Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) zeigt für 2026 einen leichten Zuwachs auf insgesamt 173.504 Mitglieder. Dieser Anstieg geht vor allem auf mehr Syndikusrechtsanwälte und doppelt zugelassene Anwälte zurück; die Zahl der Einzelzulassungen sinkt weiter und lag zum Stichtag bei 138.420. Gleichzeitig steigt der Anteil der Frauen im Anwaltsberuf: Bei den Einzelzulassungen legten sie um 0,69 % zu und stellen inzwischen fast 38 % aller zugelassenen Juristen. Besonders beliebt ist die Doppelzulassung und die Zulassung als Syndikus, wo der Frauenanteil fast 60 % beträgt. Die Fachanwaltschaften verzeichnen ebenfalls steigende Zahlen, wobei Arbeitsrecht die beliebteste Spezialisierung bleibt und das Wachstum in Vergabe-, Migrations- und IT-Recht am stärksten ausfällt. [Weiterlesen auf www.lto.de]

  / Juristenausbildung
Tausende Ausbildungsplätze: Wirtschaftskanzleien engagieren sich für Referendare und Praktikanten

Die azur-Redaktion hat die Ausbildungsaktivitäten von 160 Wirtschaftskanzleien untersucht. Für das Referendariat stellen diese Kanzleien im Jahr 2026 zusammen rund 5.000 Plätze zur Verfügung; die zehn Prozent engagiertesten Sozietäten verantworten davon die Hälfte. Auch bei Praktika sind sie aktiv: Insgesamt gibt es knapp 3.500 Praktikumsplätze, von denen ebenfalls eine kleine Spitzengruppe die Hälfte anbietet. Referendar- und Praktikumsstationen dienen nicht nur der Nachwuchsgewinnung, sie zeichnen sich durch gute Einarbeitung, realen Mandatsbezug und intensive Betreuung aus, sodass viele spätere Einstellungen auf eine erfolgreiche Station zurückgehen. Ergänzend schaffen die Kanzleien jährlich etwa 5.200 wissenschaftliche Mitarbeiterstellen und zeigen damit ihren Bedarf an flexibler juristischer Unterstützung. [Weiterlesen auf www.azur-online.de]

  / Rechtsanwaltschaft
Mentale Gesundheit im Anwaltsberuf: Strategien gegen Stress und Burnout

Mentale Gesundheit in der Rechtsbranche bleibt vielerorts ein Tabuthema, obwohl die Belastungen hoch sind. Das NJW‑Special „Mental Health – So bleiben Sie fit im stressigen Berufsalltag“ berichtet, dass rund 70 Prozent der Juristinnen und Juristen von mentalen Problemen betroffen sind und sich 80 Prozent durch ein Stigma belastet fühlen. Um Burnout und stressbedingten Erkrankungen vorzubeugen, empfehlen Expertinnen und Experten eine offene Führungskultur, mehr Selbstfürsorge und gezielte Resilienztrainings. Kanzleien und Rechtsabteilungen sollten klare Strukturen schaffen, in denen Stresskompetenz vermittelt und mentale Gesundheit ernst genommen wird. So können Jurist:innen langfristig gesund und leistungsfähig bleiben. [Weiterlesen auf www.beck-stellenmarkt.de]