» ERFAHRUNGSBERICHT
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Hogan Lovells International LLP
Kanzlei | München
Es gibt Stationen, über die man hinterher sagt: „War ganz okay." Und es gibt Stationen, die einen wirklich prägen. Hogan Lovells München war für mich Letzteres.
Ich hatte mich für das Pharma- und Medizinprodukterecht-Team beworben, ein Bereich, der in München besonders stark aufgestellt ist. Die Nähe zur Pharmaindustrie macht sich bemerkbar: Die Mandate sind komplex, interdisziplinär und haben unmittelbare gesellschaftliche Relevanz. Mir gefiel von Anfang an, dass hier nicht nur juristische, sondern auch naturwissenschaftliche und regulatorische Aspekte zusammenfließen.
Mein Betreuer – ein Partner mit über fünfzehn Jahren Erfahrung im Bereich Life Sciences – integrierte mich von der ersten Woche an in laufende Mandate. Ich analysierte Zulassungsunterlagen, prüfte Werbematerialien auf ihre Konformität mit dem Heilmittelwerbegesetz und erstellte Memoranden zu regulatorischen Fragestellungen. Die Aufgaben hatten Substanz.
Was Hogan Lovells meiner Erfahrung nach von anderen Großkanzleien unterscheidet, ist die ausgeprägkte internationale Vernetzung. Mehrmals in der Woche gab es Calls mit Kolleginnen und Kollegen aus London, Brüssel oder Washington. Ich durfte in einigen dieser Gespräche dabei sein und bekam so einen Eindruck, wie grenzübergreifende Beratung in der Praxis funktioniert. Das war für mich neu und sehr wertvoll.
Das Feedback war regelmäßig und konstruktiv. Nach jedem größeren Memo gab es ein Gespräch, in dem Stärken und Verbesserungspotenziale besprochen wurden. Ich hatte nie das Gefühl, ins Leere zu arbeiten.
Kleiner Wermutstropfen: Die Parkplatzsituation in der Münchener Innenstadt ist ein Graus. Aber das ist wohl kaum der Kanzlei anzulasten.
Uneingeschränkte Empfehlung für alle, die Life-Sciences-Recht oder internationales regulatorisches Recht kennenlernen wollen.
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