Stationsradar.de

Stationsangebote und Nebenjobs für Referendare!

 


» NEWS & INFORMATIONEN

In regelmäßigen Abständen veröffentlichen wir an dieser Stelle Neuigkeiten und interessante Infos rund um die Themen Stationstätigkeit und Arbeiten im Nebenjob bei Kanzleien und Unternehmen.

» Wird bald das Tauchen für Stationsreferendare verboten

Eine Sache muss zwischen einem Stationsreferendar und der Kanzlei bzw. dem Unternehmen auf jeden Fall besprochen werden, damit es während der Ausbildungszeit nicht zu ungewollten Konflikten kommt: Darf der Referendar vor dem schriftlichen Examen "tauchen"?

Dass das "Tauchen" nicht im Sinne der Ausbildungsordnung ist, ist jedem klar. Trotz alledem haben viele Ausbildungskanzleien durchaus Verständnis dafür, dass man als Referendar intensive Vorbereitungszeit auf das 2. Examen benötigt. Daher überrascht es, dass die Referendarabteilung des Kammergerichts das "Tauchen" nun verbieten will.

Laut Kammerton, der digitalen Kammerzeitung der RAK Berlin, wird die Referendarabteilung des KG in Zukunft stärker gegen "die Unsitte des Tauchens" vorgehen. Konkret sollen nun die Ausbildungsberichte aus den Anwaltsstationen im Hinblick auf das "Tauchen" genauer kontrolliert und ggf. die Unterhaltsbeihilfen gekürzt werden. Unterstützung für diese strengeren Kontrollen bekommt das KG vom Vorstand der Rechtsanwaltskammer Berlin. Das "Tauchen" reduziere die Zeit für die Ausbildung der Referendarinnen und Referendare im Hinblick auf den Anwaltsberuf, da das Tauchen stets in die Anwaltsstation falle.

Es bleibt abzuwarten, wie streng zukünftig die Tätigkeit der Referendare in der Anwaltsstation kontrolliert wird. Das wichtigste ist, dass Anwalt und Referendar das Thema "Tauchen" vor der Einigung über eine Station in der Kanzlei bzw. dem Unternehmen offensiv besprechen und ggf. klare Grenzen und Bedingungen hierfür festlegen.

» Verdienstmöglichkeiten als Stationsreferendar

Dass man für Nebenjobs, die man neben dem Referendariat in einer Kanzlei macht, einen zusätzlichen Lohn erhält, ist selbstverständlich. Aber auch für die Tätigkeit als Stationsreferendar zahlen immer mehr Anwälte und Unternehmen ein Entgelt.

Wir haben mal die Angaben in den auf Stationsradar.de eingestellten Kanzlei- und Unternehmensprofilen durchsucht und ein Top-10-Ranking der höchsten Entgeltzahlungen aufgestellt. Es überrascht natürlich nicht, dass in dem Ranking die Großkanzleien dominieren:

900 Euro pro Wochenarbeitstag: Skadden, Arps, Slate, Meagher & Flom LLP
850 Euro pro Wochenarbeitstag: Sernetz Schäfer
800 Euro pro Wochenarbeitstag: Eversheds Deutschland LLP
800 Euro pro Wochenarbeitstag: Allen & Overy LLP
800 Euro pro Wochenarbeitstag: McDermott Will & Emery LLP
800 Euro pro Wochenarbeitstag: White&Case LLP
800 Euro pro Wochenarbeitstag: Baker & McKenzie
800 Euro pro Wochenarbeitstag: Latham & Watkins
800 Euro pro Wochenarbeitstag: Linklaters LLP
800 Euro pro Wochenarbeitstag: HOYNG ROKH MONEGIER

» Erfahrungsbericht über die Wahlstation in einer Konzernrechtsabteilung

Das Referendariat bietet die einmalige Gelegenheit, die Rechtsabteilung eines Unternehmens hautnah kennenzulernen. Denn eigentlich jedes Bundesland sieht es in der Prüfungsordnung vor, dass man zumindest einen Teil der Anwaltsstation bzw. die Wahlstation in einem Unternehmen verbringen kann.

Dr. Felix Rauscher hat dies genutzt und seine Wahlstation in der Konzernrechtsabteilung der MAHLE GmbH in Stuttgart absolviert. Nach Ende der Station verfasste er einen ausführlichen Erfahrungsbericht, der in den RefNews abgerufen werden kann!