Stationsradar.de

Stationsangebote und Nebenjobs für Referendare!

 


Referendare pro Jahr:

k.A.


Vergütung:

600 €€ pro Wochenarbeitstag

CMS ist eine der führenden wirtschaftsberatenden Anwaltssozietäten. In Deutschland beraten mehr als 600 Anwälte Unternehmen und Konzerne verschiedenster Branchen im In- und Ausland in allen Fragen des nationalen und internationalen Wirtschaftsrechts.

Um Ihre Aktivitäten in Europa und darüber hinaus optimal zu unterstützen, stehen Ihnen bei CMS weltweit mehr als 3.000 Rechts- und Steuerberater in 60 Büros zur Verfügung. Mit fachlicher Präzision, strategischem Geschick und einem Fokus auf den Aufbau langfristiger Partnerschaften setzt sich CMS für Mandanten und deren geschäftlichen Erfolg ein.

Anwälte / Juristen: 649

Standorte: Berlin; Düsseldorf; Frankfurt; Hamburg; Köln; Leipzig; Brüssel; München; Stuttgart; Moskau; Shanghai; Peking; Teheran

Rechtsgebiete: Arbeitsrecht; Banking&Finance; Compliance; M&A; Gesellschaftsrecht; Gewerblicher Rechtsschutz; Energiewirtschaftsrecht; Insolvenzrecht; Kartellrecht&EU; Öffentliches Wirtschaftsrecht&Vergaberecht; Private Equity; Steuerrecht; Medienrecht; IT-Recht; Versicherungen

Infos zur Referendarausbildung: Seien Sie einer von 250 Referendaren, die jedes Jahr ihre Anwalts- oder Wahlstation bei CMS Hasche Sigle absolvieren. Bereits als Referendar arbeiten Sie bei uns unter Anleitung von Mentoren an Rechtsfällen und haben nach Möglichkeit ersten Mandantenkontakt.
Wir nehmen unsere Ausbilderrolle ernst

Bei uns werden Sie von Anfang an umfassend in die anwaltliche Tätigkeit einbezogen. Es entspricht unserem Selbstverständnis, juristischen Nachwuchs zu fördern.

Unsere flexiblen Arbeitszeiten sorgen dafür, dass sich Ihre Präsenz mit dem Wissenserwerb in Lerngemeinschaften vereinbaren lässt.
Unsere Akademie für Referendare

Die Referendarsakademie von CMS Hasche Sigle bietet Ihnen eine optimale Ergänzung Ihrer Vorbereitung auf das Zweite Staatsexamen. In Zusammenarbeit mit dem Repetitor KAISERSEMINARE vermitteln wir Ihnen Inhalte des materiellen und formellen Rechts sowie einen Überblick über die relevante aktuelle Rechtsprechung. Die Seminare finden in kleinen Gruppen in unseren Büros statt, was intensives Arbeiten ermöglicht. Ergänzt wird die Weiterbildung durch aktuelle Skripte sowie ein umfangreiches Klausurenpaket; die Klausuren können zu Hause bearbeitet werden, sie werden individuell durch Experten korrigiert.

Erfahrungsbericht: Referendar Fabian Klein: Mal an der Front sein beim Amtsgericht

Fabian Klein stützte die Entscheidung, wo er seine Anwaltsstation verbringen will, auf eine solide Basis: einen freundschaftlichen Rat. „Eine französische Freundin von mir war selbst bei CMS, und sie hat derart begeistert davon berichtet, dass mich das überzeugt hat, die Station hier zu machen“, erzählt der 27-jährige Berliner Referendar. Dass der Rat aus französischem Munde kam, spielte dabei ebenfalls eine Rolle. Fabian Klein hat eine frankophile Ader. Zwei Jahre verbrachte er an der Université Panthéon-Assas (Paris 2), er erwarb die Licence und die Maîtrise en droit, die klassischen juristischen Abschlüsse des Nachbarlandes. Das Renommee des französischen Zweiges des Kanzleienverbundes, CMS Francis Lefebvre, habe daher ebenfalls eine Rolle gespielt. So entschied er sich dafür, die Herbst- und Wintermonate in der Lennéstraße 7 in Berlin zu verbringen, im Büro von CMS Hasche Sigle.

Von Oktober bis Januar gehörte er zum Fachbereich Real Estate, sein Ausbilder war Partner Andreas Roquette. Fabian Klein arbeitete vor allem im privaten Baurecht. Das Rechtsgebiet war für ihn nicht entscheidend, er war in dieser Hinsicht nicht festgelegt und hätte sich auch in einem anderen Bereich ausbilden lassen. Ihmkames vor allemdarauf an, die Arbeit in einer Kanzlei kennenzulernen, und er hat sich ganz bewusst für eine Großkanzlei entschieden. Die Aufgaben in der Station beschreibt Fabian Klein als sehr vielfältig: Neben examensrelevanten Klassikern wie BGB, VOB und ZPO war er auch mit internationalen Themen beschäftigt, wie sie bei Großkanzleien eben nicht selten sind: ZumBeispiel Recherchen, die das Common Law berühren, oder internationale Vertragsmuster.

Auch von einem forensischem Einsatz berichtet er. In einer „kleineren Sache“ trat er vor dem Amtsgericht Charlottenburg auf. Die Erfahrung, „mal an der Front zu sein“, hat er in bester und lebhafter Erinnerung. Denn während der Verhandlung wies die Richterin die Gegenpartei immer wieder darauf hin, wie die Sache wohl zu sehen sei: Nämlich so, wie im CMSSchriftsatz ausführlich und überzeugend beschrieben, so schildert Fabian Klein die Szene: „Da lehnt man sich natürlich entspannt zurück“.

Die Station hielt so manchen Aha-Effekt bereit, etwa wenn der Referendar sah, wie elegant ein Textbaustein, den er recherchiert hatte, später von seinem Ausbilder in einen Schriftsatz eingepflegt wurde. „Da dachte ich mir: Schau an, so macht man das also mit 20 Jahren Erfahrung.“ Er habe sich schnell als Teil des Teams empfunden und sei auch von den Associates gut integriert worden. Das Atmosphärische spiele eben eine wichtige Rolle, ebenso dieWertschätzung der Mitarbeit der Referendare. „Es ist nie passiert, dass ich etwas abgegeben und dann nie wieder davon gehört hätte.“

Fabian Klein hat aber auch, wie er es bezeichnet, so etwas wie „Privatausbildung“ genossen. Beeindruckt erinnert er sich an ein Telefonat mit einem Anwalt eines anderen Standortes der Kanzlei, der sich an einem Freitag eine Stunde dafür Zeit nahm, mit ihm eine Sache durchzusprechen. Zwar würden die Referendare durchaus gefordert, Arbeitszeiten wie sie für die Anwälte in Sozietäten dieser Größenordnung in der Regel üblich sind, habe er nicht erlebt. „Immer wenn mich mal ein Anwalt nach 19 Uhr auf dem Flur angetroffen hat, wurde ich gleich gefragt, was ich denn hier noch mache“, berichtet der junge Jurist.

Der Einsatz wird adäquat bezahlt, so jedenfalls sieht es Fabian Klein: „Die Vergütung ist marktgerecht. Es gibt aber schon auch Großkanzleien, die weniger bezahlen.“ Ausbildung bietet die Kanzlei den jungen Talenten auch noch in anderer Hinsicht: Bei CMS Hasche Sigle gibt es Repetitoriumskurse für die Referendare, organisiert von einem privaten Anbieter. Dafür werden die Berliner Referendare für ein paar Tage nach Hamburg verschifft, wo sie die Kurse gemeinsam mit ihren dortigen Kollegen besuchen.

Das Resümee ist besonders im Vergleich mit den Stationen, die er bisher erlebt hatte, sehr positiv, sagt Fabian Klein: „Man war hier einfach viel mehr eingebunden in die tägliche Arbeit, man fühlte sich gebraucht und nützlich. Das war nicht nur l’art pour l’art.“ Kein Wunder, dass Fabian Klein spätestens seit dieser Station in einem Punkt absolut überzeugt ist: „Für mich steht schon fest, dass ich Anwalt werde.“

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Anschrift:

CMS Hasche Sigle Partnerschaft von Rechtsanwälten und Steuerberatern mbB
Lennéstraße 7
10785 Berlin

Ansprechpartner:

Frau Beate Werhahn
E-Mail: karriere@cms-hs.com